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Auf Hike mit dem Kobold

Elementkarten

 

mit diesem Kartenset wollen wir dir vier Impulse für einen Meditations-Spaziergang zur Verfügung stellen. Du brauchst lediglich das Kartenset und dann kann es auch schon losgehen. Ob allein, zu zweit oder in einer Gruppe – thematisch sind die Impulse auf die vier Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer abgestimmt. Wenn es dir also möglich ist, dann versuche deine Route so zu planen, dass du an einem Fluss oder See vorbeikommst. Beginnen oder abschließen lässt sich der Spaziergang super mit einem Lagerfeuer (alternativ kannst du auch eine Kerze anzünden). Die Reihenfolge der einzelnen Stationen kannst du selbst festlegen. Suche dir einfach einen geeigneten Ort, an dem du zur Ruhe kommen und dich ganz auf das jeweilige Element konzentrieren kannst. Wenn du möchtest, kannst du jeden Impuls mit einem  Kreuzzeichen beginnen.

 

Du kannst die Karten downloaden oder im Bundesamt (theologie@dpsg.de) bestellen.

Psalm 104 bildet den Rahmen für die Element-Meditationen:

"Du nimmst dir die Wolken zum Wagen, du fährst einher auf den Flügeln des Windes.

Du verankerst die Balken deiner Wohnung im Wasser. Du nimmst dir die Wolken zum Wagen, du fährst einher auf den Flügeln des Windes.

Du machst die Winde zu deinen Boten, zu deinen Dienern Feuer und Flamme.

Du hast die Erde auf Pfeiler gegründet, in alle Ewigkeit wird sie nicht wanken.

Einst hat die Urflut sie bedeckt wie ein Kleid, die Wasser standen über den Bergen.

Sie wichen vor deinem Drohen zurück, sie flohen vor der Stimme deines Donners.

Sie stiegen die Berge hinauf, sie flossen hinab in die Täler an den Ort, den du für sie bestimmt hast.

Eine Grenze hast du gesetzt, die dürfen sie nicht überschreiten, nie wieder sollen sie die Erde bedecken.

Du lässt Quellen sprudeln in Bäche, sie eilen zwischen den Bergen dahin.

Sie tränken alle Tiere des Feldes, die Wildesel stillen ihren Durst.

Darüber wohnen die Vögel des Himmels, aus den Zweigen erklingt ihr Gesang.

Du tränkst die Berge aus deinen Kammern, von der Frucht deiner Werke wird die Erde satt.

Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Pflanzen für den Ackerbau des Menschen, damit er Brot gewinnt von der Erde und Wein, der das Herz des Menschen erfreut.

Die Bäume des HERRN trinken sich satt, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat, dort bauen die Vögel ihr Nest, auf den Zypressen nistet der Storch.

Die hohen Berge gehören dem Steinbock, dem Klippdachs bieten die Felsen Zuflucht. (...)"

Referentin Theologie
Ida Haurand
Bundeskurat
Matthias Feldmann