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Eltern-Fragen

Blauer Himmel über Wald
Foto: Pablo Bicheroux

Finden Sie hier Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Pfadfinden und die Mitgliedschaft in der DPSG. Bei weiteren Fragen, kontaktieren Sie gerne unseren Mitgliederservice.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Gegründet wurde sie 1929. Heute wagen über 95.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder gemeinsam Abenteuer in der DPSG. Kinder und Jugendliche, Männer und Frauen lernen gemeinsam, für sich und für andere in der Gruppe Verantwortung zu übernehmen. Jede und Jeder ist mit seinen Fähigkeiten gefordert. Die DPSG hat bundesweit etwa 1400 Stämme (Ortsgruppen).

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Pfadfinden setzt auf Lernen durch Erfahrung. Das heißt, dass Kinder und Jugendliche beobachten, ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln können. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen. Die zentrale Methode ist die Projektarbeit. Hier bringen Kinder und Jugendliche ihre Interessen ein und fällen gemeinsam eine Entscheidung für ein Projekt, das sie in den Gruppenstunden umsetzen. Jede und Jeder kann sich mit ihren oder seinen Interessen und Wünschen in ein solches Projekt einbringen. 

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Pfadfinden bietet ihren Kindern viele verschiedene Möglichkeiten. Jedes Kind kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen und die eigenen Stärken entdecken. Gleichzeitig spielt die Gemeinschaft in der Gruppe eine wichtige Rolle. Hier lernen die Kinder und Jugendlichen nicht nur miteinander, sondern auch voneinander. Pfadfinden unterstützt die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten und des Selbstbewusstseins. Das Pfadfinden eröffnet die Möglichkeit, sich in vielen Bereichen auszuprobieren. Gemeinsam entdecken die Kinder und Jugendlichen spielerisch ihre Welt, sowohl in den Gruppenstunden als auch während der kleineren und größeren Fahrten und Unternehmungen.

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Ab einem Alter von sieben Jahren kann ihr Kind in der Wölflingsstufe mit dem Pfadfinden anfangen. Aber auch der spätere Einstieg ist kein Problem. Generell kann ihr Kind jederzeit mit dem Pfadfinden anfangen, sofern in der Gruppe vor Ort Platz ist und ein weiteres Kind aufgenommen werden kann. In manchen Fällen kann ihr Kind nicht sofort im Stamm vor Ort mit dem Pfadfinden anfangen, weil es eine Warteliste gibt oder aber feste Zeiten, zu denen neue Kinder aufgenommen werden.

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Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder treffen sich Kinder und Jugendliche in Gruppenstunden, fahren gemeinsam ins Lager oder unternehmen Fahrten. Die Kinder und Jugendlichen treffen sich in der Regel einmal die Woche zur Gruppenstunde. Das Programm richtet sich nach den Wünschen und Interessen der Kinder und Jugendlichen und wird von ihnen selber, unter Hilfestellung der Leiterinnen und Leiter, gestaltet. In der Gruppenstunde wird so zum Beispiel gebastelt, gespielt und es werden gemeinsam Ausflüge geplant und durchgeführt.

Regelmäßig stehen auch Fahrten und Lager an. Gemeinsam mit ihren Leiterinnen und Leitern erkunden sie Deutschland, Europa und die Welt und erleben sich dort als Gruppe. Oft wird dabei gezeltet, am Lagerfeuer gegessen und gesungen und gemeinsam die umliegende Natur erkundet.

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Kinder und Jugendliche kommen in der DPSG in Altersgruppen, den sogenannten Stufen, zusammen. Die Gruppen sind nach Alter aufgeteilt. Das macht die Selbsterziehung einfacher und fordert jede und jeden. Innerhalb der großen Gruppe einer Altersstufe bilden sich Kleingruppen, um jedem die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen.

Die Wölflinge (7 - 10 Jahre) entdecken vor allem ihr alltägliches Umfeld und versuchen, es nach ihren Wünschen zu gestalten.

Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder (10 - 13 Jahre) suchen und erleben Abenteuer. In ihrem Alter entdecken sie sich selbst, nehmen sich immer stärker als Mädchen und Jungen wahr.

»Wagt es« ist das Leitbild der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (13 - 16 Jahre). Sie brechen aus ihrem Alltag aus, stecken sich Ziele und versuchen, sie zu erreichen.

Roverinnen und Rover (16 - 20 Jahre) treffen Entscheidungen für ihre Zukunft. Sie packen an und entdecken die Welt mit ihren Menschen und Kulturen.

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Volljährige Mitglieder können sich als Leiterinnen und Leiter engagieren. Sie leiten und begleiten die Gruppen in Teams. Methoden und Grundlagen dazu lernen sie in der verbandseigenen Ausbildung. In verschiedenen Modulen werden die Leiterinnen und Leiter hierbei für ihre Tätigkeit ausgebildet. In der Ausbildung werden sowohl die Lebenswelt als auch die Bedürfnisse und der Schutz von Kindern und Jugendlichen thematisiert, sowie rechtliche und finanzielle Fragen geklärt und thematisches Hintergrundwissen vermittelt.

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Als katholischer Verband leiten wir unsere Grundsätze auch aus der Botschaft Jesu Christi ab. In Kirche bringen wir uns aktiv ein und leben unseren Glauben im Pfadfinden. Auch hier bringt sich jedes Mitglied nach ihren oder seinen Fähigkeiten ein. Gemeinsam wollen wir so die Welt ein Stück besser zurücklassen, als wir sie vorgefunden haben. Mitglied in der DPSG kann aber jede und jeder, unabhängig der Religionszugehörigkeit, werden. 

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Die DPSG steht auch Kindern und Jugendlichen aus anderen Religionen offen. Zu anderen christlichen als auch beispielsweise moslemischen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbänden haben wir partnerschaftliche Beziehungen. So reden wir nicht nur von Respekt und Toleranz zu allen Menschen, sondern leben sie auch– unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Religion. 

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Der Teilnehmerbeitrag setzt sich jährlich aus dem Bundesbeitrag (39,50 Euro) und einem individuellen Beitrag des Stammes vor Ort zusammen. Durch den Bundesbeitrag wird zum einen der Versicherungsschutz und zum anderen die Mitgliedszeitschrift „mittendrin“ finanziert. Auf den Bundesbeitrag gibt es sowohl eine Familienermäßigung als auch ein Sozialermäßigung für Familien mit geringem Einkommen. Hinzu kommen noch individuelle Kosten für die Ausrüstung sowie Wochenend- und Ferienfahrten.

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Behindertenarbeit ist in der DPSG "nix besonderes". Menschen mit und ohne Behinderung erleben Pfadfinden als völlig normale Sache. Wir setzen uns ein für Teilhabe, Selbstbestimmung und wirkliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, in unserer Gesellschaft und in der DPSG. Ein eigener Fachbereich unterstützt Leiterinnen und Leiter dabei, dass Menschen mit Behinderung in der DPSG nichts Besonderes sind und als Teil der weltweiten Gemeinschaft Pfadfinden erleben können.

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Ihr Kind benötigt die Kluft für Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit Aufnähern und das Halstuch mit dem Halstuchknoten. Darüber hinaus benötigt es, für die Wochenend- oder Sommerlager, Isomatte und Schlafsack sowie wetterangepasste Kleidung. Das Rüsthaus, als verbandseigener Ausstatter, bietet die notwendige Ausrüstung an.

www.ruesthaus.de


Mit dem Klufthemd sind Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach außen zu erkennen. Das Klufthemd soll verdeutlichen, dass die soziale Herkunft der Person keine Rolle spielt. Egal, ob arm oder reich: Wir sind eine Gemeinschaft und alle gleich und gleichberechtigt. 


Einige Aufnäher haben auf der Kluft einen festen Platz.

 

  • Das Nationalitätenabzeichen gehört über die linke Brusttasche. An diesem Abzeichen können Pfadfinderinnen und Pfadfinder weltweit erkennen, aus welchem Land das Gegenüber kommt.
  • Das Stufen-Abzeichen gehört auf die linke Brusttasche. Für Wölflinge ist das der Wolfskopf, für die anderen Stufen die Lilie in der entsprechenden Stufenfarbe. An diesem Zeichen und am Halstuch in der selben Farbe wird erkenntlich, welcher Altersstufe die Pfadfinderin oder der Pfadfinder angehört.
  • Das Abzeichen der Internationalen Konferenz des katholischen Pfadfindertums (ICCS) gehört über die rechte Brusttasche. Das ICCS-Abzeichen zeigt, dass wir ein katholischer Verband sind.
  • Das Weltbundabzeichen gehört auf die Klappe der rechten Brusttasche. Dieses weltweit getragene Abzeichen zeigt die anerkannte Mitgliedschaft im Weltverband der Pfadfinderschaft an.
  • Das Gruppenabzeichen gehört seitlich auf den linken Oberarm. Gruppenabzeichen können anzeigen, in welchem Stamm, welchem Trupp (von einer Altersstufe kann es in einem Stamm mehrere getrennte Trupps geben) oder welcher Sippe (Kleingruppe innerhalb des Trupps) die Pfadfinderin oder der Pfadfinder ist.
  • Der Aufnäher der aktuellen Jahresaktion gehört seitlich auf den rechten Oberarm
  • Aktionsaufnäher (zum Beispiel von Aktionen und Fahrten) gehören auf die rechte Brusttasche.

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Ihr Kind melden sie direkt beim Stamm, so heißt bei uns die Ortsgruppe, vor Ort an. Einen Stamm in ihrer Nähe finden sie über unsere Stammessuche auf dpsg.de. Zunächst kann ihr Kind als Schnuppermitglied bei der Bundesebene gemeldet werden und das Pfadfinden testen. In dieser Zeit wird noch kein Mitgliedsbeitrag erhoben. Nach spätestens acht Wochen muss ihr Kind dann vom Stamm vor Ort bei der Bundesebene als zahlendes Mitglied angemeldet werden. Ihr Kind ist dann bei den Aktivitäten der Gruppe versichert.

Den nächsten Stamm in Ihrer Nähe finden Sie unter www.dpsg.de/stammessuche.


In Deutschland gibt es fast in allen Regionen Stämme der DPSG. Auf unserer Homepage können sie über die Stammessuche die Stämme in der Region, in die sie ziehen, anzeigen lassen und finden Kontaktinformationen zu den Stämmen. Am besten melden sie sich schon vor dem Umzug bei einem Stamm. Für die Kinder und Jugendlichen bietet das Pfadfinden eine tolle Möglichkeit, direkt Anschluss in der neuen Umgebung zu finden. Sollten sie ins Ausland ziehen, dann hilft ihnen das Sekretariat für Internationales gerne mit Kontakten zu Pfadfinderorganisationen in anderen Ländern weiter.

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