Fotos: Christian Schnaubelt & Andreas Krüskemper | DPSG

Kickern in der DPSG

Ein Kicker - für deinen Stamm - KOSTENLOS!

Die DPSG zieht ein ganz besonderes Geschenk für ihre Stämme aus dem Hut. Vom 01.09.2017 bis 31.3.2018 kann jeder Stamm einen kostenlosen Profi-Tischkicker bestellen.

JA, du hast richtig gelesen – der Tisch ist für deinen Stamm kostenlos. Die geniale Kooperation zwischen DPSG, DTFJ (Deutsche Tischfußballjugend) und dem Rüsthaus macht es möglich. Sichert euch also diesen riesigen Spaß für eure Gruppenstunden. Ihr werdet in kürzester Zeit vom Kicker-Fieber befallen sein und spüren, wie viel Teamspirit und Dynamik auf 2 x 3 Metern abgehen können.

Die ersten Leonhart Pro Tournament Kickertische werden ab dem 7.10.2017 ausgeliefert. Und weil jeder Tisch exklusiv in unseren 4 Stufenfarben gefertigt wird und außerdem BP und die DPSG-Lilie trägt, ist das auch optisch der ultimative Freizeitspaß für alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder.

Ab dem 1.9.2017 geht es los! Alle Stämme der DPSG dürfen dann ihren Tischkicker über das unten stehende Kontaktformular bestellen!

Die ersten Profi Tischkicker Leonhart Pro Tournament werden ab dem 7.10.2017 ausgeliefert.

Damit euer Stamm einen Tisch im Jahr 2018 erhält, muss die Bestellung bis zum 31.3.2018 eingegangen sein.
Für die Stämme sind die Tischkicker kostenlos. Auch die Versandkosten werden übernommen!

Wer zuerst seinen Tisch bestellt, der erhält seinen Tisch auch zuerst. Jedem ausgelieferten Tisch liegt natürlich eine ausführliche Aufbau-Anleitung bei.

So funktioniert's:

Die Deutsche Tischfußballjugend hat große Erfahrung bei der Sponsorensuche. Sobald ein Stamm einen Tisch bestellt, nimmt die DTFJ Kontakt zu ihm auf und sucht gemeinsam einen Tischpaten (Sponsor) aus der Region. Ist dieser gefunden, wird der Tisch direkt ausgeliefert.

Die DTFJ ist bestrebt, jede Bestellung auszuliefern! Die bisherigen Erfolge beim Finden von Sponsoren, stimmen absolut zuversichtlich, dass dies auch gelingt.

Nein. Aber es gibt Selbstverpflichtungen!
Die Stämme verpflichten sich, den Tisch 10 Jahre lang nicht zu verkaufen oder zu verschenken, etc. Wenn ein Tisch abgegeben werden muss, wird er gemeinsam mit dem Rüsthaus einem anderen Stamm zur Verfügung gestellt.
Die Stämme verpflichten sich auch, einen oder zwei Tischwart/e zu melden, die für das Sportgerät zuständig sind.

Drei Grundsätze halten alle Pfadis ein:

  1. Der Pfadfinderleiter gibt das Spiel am Tisch frei
  2. Es wird beim Spiel nicht gekurbelt (Verletzungsgefahr durch herausgeschossene Bälle)
  3. Am Tisch gilt das Pfadfindergesetz

Die Deutsche Tischfußballjugend (DTFJ) tritt für einen kinder- und jugendorientierten Sport ein, der zum einen die Aneignung sozialer Kompetenzen fördern, zum anderen die individuelle Entwicklung junger Erwachsener unterstützen möchte. Eine Kooperation mit der DPSG liegt da nahe. Wer mehr über den DTFJ erfahren möchte, findet hier alles Wissenswerte

dtfj.de

Mit der DTFJ ist vereinbart, dass alle Pfadfinder in Kluft kostenfrei bei den Turnieren des DTFB startberechtigt sind - das sind mehr als 170 Kicker-Turniere deutschlandweit. Mehr Infos zu den Veranstaltungen findest du hier

Termine

Wissenswertes zum Kickern!

Für das Kickern braucht ihr Platz! 2 x 3 Meter sollten es mindestens sein. Und am besten bleibt der Kicker an einem festen Ort bei euch im Pfadfinderheim und hat eine ausreichende Beleuchtung. Dann macht es auch am meisten Spaß.

Lust auf Infos?

Dann folge dem Rüsthaus auf Facebook. Hier wird das Kickerprojekt regelmäßig zum Thema.

Bestellberechtigt sind alle DPSG-Stämme. Stämme bis 40 Mitglieder können einen Tisch bestellen, Stämme über 40 Mitglieder dürfen sogar zwei Tische bestellen.

Bitte habt dafür Verständnis, dass die Tischkicker vorrangig für die Kinder und Jugendlichen in den Stämmen der DPSG bestimmt sind. Die Weitergabe eines bestellten Tisches ist daher nicht möglich.

Das Angebot ist unbegrenzt und besteht so lange bis alle, die einen Tisch wollten, ihren Tisch haben. Achtung: Es wird nicht das ganze Jahr ausgeliefert.

Zieht alle Schrauben, die ihr erkennen könnt, fest an:

Die Schrauben befinden sich an den Figuren, am Korpus, an den Beinen und innen drin. Arbeitet Euch von einer Seite zur anderen vor. Auch mal unter den Tisch legen und von unten hineinschauen. Da gibt es häufig auch Schrauben, Winkel oder Gewindestangen. Am oberen Ende der Beine befinden sich häufig Muttern, die man nachziehen kann. Passt aber bitte auf Eure Finger auf – viele Tische haben vergratete, scharfe Kanten. Nach jahrelangen Vibrationen sind Schrauben häufig locker. Wenn alle wieder angezogen sind, dann spielt es sich gleich besser.

Beine!

Wie viel Beine hat ein Kickertisch? Natürlich acht! Vorne zwei, hinten zwei, links zwei und rechts zwei... :-) Wenn der Tisch trotz Schraubenanziehen immer noch wackelt, dann nehmt ein Seil und wickelt es stramm um alle Beine. Das zieht die Beine nach innen und der Tisch steht sofort stabil.
Richtet Euren Tisch mit einer Wasserwaage aus, denn kein Boden ist waagerecht. Erst wenn der Tisch ganz „im Wasser“ steht, kann man auch richtig gut spielen.

Das Schmieren der Stangen:

Ab sofort braucht ihr nicht mehr auf die Stangen spucken. Ihr müsst auch kein Öl öder ähnliches nehmen, sondern Möbelpflege-Spray (die DTFJ nutzt ausschließlich PRONTO-Möbelspray). Stellt euch auf eine Seite des Tisches und zieht alle acht Stangen zu euch. Dann haltet ein Papiertuch unter die Stangen und sprüht ein wenig Möbelpflege auf das überstehende Ende (nicht in den Tisch). Dann geht Ihr auf das die andere Seite und zieht wieder alle Stangen zu euch. Papiertuch drunter - Möbelpflege drauf. Stellt die Flasche weg und schiebt die Stangen hin und her und bewegt sie, dreht sie. Dadurch verteilt sich die Pflege auf der Stange und in den Gleitlagern. Ihr werdet merken, dass nach wenigen Sekunden die Stangen superschnell werden. Das bleibt auch so.
Achtung: Wenn Öl und Möbelpflege vermischt werden, dann klebt es.
Mit einem Papiertuch und Fensterklar putzt ihr die Spielfläche optimal. So sind Fett und Staub überhaupt kein Thema und der Spielspaß bleibt.

Kauft Euch ordentliche Bälle!

Oft sind die Bälle viel zu hart und viel zu schnell. Wenn ihr mit tollen Bällen spielen wollt, sucht nach dem Leonhart ITSF Ball.
Das ist ein Ball, mit dem man wirklich schön spielen kann. Für kleinere Spieler sind auch Korkbälle eine gute Alternative, weil sie langsamer sind und besser kontrolliert werden können. Übrigens: Ein Ball bleibt immer beim Tisch und wird nicht weggenommen. Dann muss auch nicht gesucht werden ;)

Benennt zwei Tischverantwortliche, die sich um den Tisch kümmern. Meist steht der Tisch da und alle spielen, aber niemand kümmert sich darum. Mit Verantwortlichen in eurem Stamm geht es dem Tisch lange gut und das Spiel an einem gewarteten Tisch macht deutlich mehr Spaß.

Ein Tipp für die Kleinen...

Damit die kleineren Pfadfinderinnen und Pfadfinder gut spielen können, könnt ihr euch ganz einfach Podeste aus Europaletten selber bauen. Bitte gebt das nach dem Bestelleingang beim Kontakt mit der DTFJ an, dann wird euch eine Bauanleitung geschickt!

 „Multiball“

Wenn Ihr statt einem Ball gleich drei Bälle in den Tisch legt, dann geht es auf dem Tisch zu wie auf einem Flipper und der Spielspaß steigt mega, weil ja überall Bälle zu spielen sind. Den Punkt macht derjenige, der von den Bällen zwei versenkt. Dieses Spiel fördert die Augen-Hand-Koordination, die Reaktion und das periphere Sehen (also das Sehen im Augenwinkel). Aber: Wie immer ist das Kurbeln an den Stangen nicht erlaubt - weil das dazu führt, dass die Bälle mit hoher Geschwindigkeit aus dem Tisch geschossen werden und jemandem weh tun könnten.

„3 gegen 3“

Beim "3 gegen 3" stellt Ihr die 5er und 3er Reihen auf den Kopf und spielt nur mit den Verteidigungen und Torhütern. Dieses Spiel fetzt, weil Ihr keine Zeit im Mittelfeld verdaddelt, sondern direkt zur Sache gehen könnt. Schüsse wie den Jet (https://www.youtube.com/watch?v=Nlcm9NsmHAg – ab Minute 1:20) können geübt werden. Auch das Annehmen der Schüsse in der Verteidigung fallen nach einer Weile leichter. Achtet darauf, dass die Verteidiger nicht senkrecht stehen, sondern ein wenig mit dem Kopf nach vorne. So ist die Chance größer, dass der Ball nicht immer nach vorne weg springt, sondern bei der Figur bleibt und Ihr ihn gleich weiter verarbeiten könnt.

https://www.youtube.com/watch?v=Nlcm9NsmHAg

„Crossover Doppel“

Normalerweise habt Ihr beim Doppel als Stürmer die 5er und 3er Reihe in der Hand und der Verteidiger bedient die 1er und 2er Reihe. Beim Crossover hat aber ein Spieler 2 und 3 und der andere Spieler 1 und 5 in der Hand. Die Arme überkreuzen sich! Am Anfang ein heilloses Gewurstel mit viel Spaß. Das Spiel hilft dem Kopf dabei, sich auf neue Situationen einzustellen und das Team muss sich ebenfalls völlig neu zusammenfinden. Geht gut miteinander um und schimpft nicht.

Es dauert bis sich der Kopf auf das neue System eingewöhnt hat. Lernen bedeutet, dass das Gehirn neue Nervenbahnen anlegt. Das dauert. Manchmal auch länger. :-) 

„4 gegen 4“

Es wird eng am Tisch, denn hier spielen wir mit acht (8!) Spielern. Jeder Spieler erhält eine Stange.

„Rundlauf“

Ein Spieler gegen zwei! Manchmal passiert es, dass Ihr zu dritt an einen Tisch kommt. Doppel geht nicht so wirklich und bei Einzel muss immer einer warten. So können alle drei gleichzeitig spielen: - Es spielen zwei Spieler im Doppel gegen einen alleine. - Fällt ein Tor für den Spieler, der alleine spielt, darf er sich ein Tor stellen. - Fällt ein Tor für das Doppel, wird gewechselt. Wechselt Ihr im Uhrzeigersinn, wird der Verteidiger des Doppels zum Einzelspieler, der Stürmer des Doppels zum Verteidiger und der Einzelspieler zum Stürmer des Doppels.
Ihr könnt also keine Punkte im Doppel sammeln. Stattdessen versucht Ihr Euch mit Toren schnell auf die Einzelposition zu rotieren. In diesem Spielmodus wird der Vorteil des Doppels gegenüber dem Einzelspieler verringert. Die Spiele werden sehr spannend, weil Ihr oft genug nur noch einen Punkt zu Sieg braucht, aber erst wieder auf die Einzelposition rotieren müsst, um einen zählenden Punkt erzielen zu können.

„Einarmiger Bandit“

Das ist ein normales Einzel oder Doppel, aber...alle Spieler spielen nur mit einer Hand. Diese Hand kann dann je gefallenem Tor auch noch für den gesamten Tisch gewechselt werden. Das übt die Augen-Hand-Koordination für die Hand, die Ihr nicht so häufig benutzt. Und Ihr müsst zwischen den Stangen ziemlich flink sein.

Hast du noch Fragen? Möchtest du dich mit uns austauschen?
Dann komme doch in unsere Facebook Gruppe >> Kickern in der DPSG

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