Pyramidenmethode

oder auch: 1,2,4, alle-Methode

Wann sinnvoll? wenn am Ende ein Ergebnis stehen soll, Konsensfindung für Projekte oder Aktionen, wichtige Entscheidungen

Für wen? Jugendstufen und Erwachsene

Gruppengröße? 12-30

Dauer? min. 30 min

Vorbereitung+ Material? Papier, Stifte

Leichte Beschreibung? 

Zuerst soll sich jede Person eine Idee überlegen und diese aufschreiben. Diese muss noch nicht final ausgearbeitet sein. Sie soll eine grobe Idee darstellen und darf auch “unrealistisch” sein. Dann treffen zwei Personen aufeinander und stellen ihre Ideen vor. Am Ende des Austauschs soll eine gemeinsame Idee stehen. Dies kann eine der beiden Ideen oder eine gemeinsam weiterentwickelte Idee sein. Diese wird aufgeschrieben und dann treffen sich zwei Zweiergruppen. Sie wiederholen den Schritt, bis sich alle 4 auf eine Idee einigen können. Das wird wiederholt, bis es nur eine große Gruppe mit einer Idee gibt.

Offene Fragen können helfen: Warum möchtest du diese Idee machen? Welchen Zweck erfüllt die Idee? Können die Ideen miteinander verbunden werden?

Die Gruppen brauchen Zeit für den Austausch, sollten aber auch den Druck haben, dass eine Entscheidung gefällt werden muss. Ggf. Müssen Ideen verworfen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Dafür ist es notwendig, dass die Teilnehmenden begeisterungsfähig sind und ihre eigenen Interessen, hinter die der Gruppe stellen können. Trotzdem sollte am Ende abgefragt werden, ob alle mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Beispiel? Festlegung auf einen Meuten-/Sippen-/Runden-Namen, Festlegung einer Projektreihe in den Gruppenstunden

Varianten?

Schneeballsystem: Statt sich auf eine Idee zu einigen, können alle Ideen gesammelt und in die nächste Runde weitergetragen werden. So können Ideen miteinander kombiniert, erweitert und verändert werden. So passiert viel Brainstorming und Austausch innerhalb einer Gruppe. Am Ende stehen viele Ideen.