Duty to Self

Kategorien Impulse

 

„Als Mitglieder der DPSG nehmen wir den Schutz und die Weiterentwicklung der eigenen Person bewusst in die Hand. Der Verband unterstützt uns besonders bei der Weiterentwicklung unserer Persönlichkeit. Er richtet seine Programme, Angebote und Strukturen darauf aus, das wir als seine Mitglieder uns in zunehmender Selbstbestimmung erziehen.“

(Ordnung der DPSG)

Identität 

„Der Verband eröffnet jungen Menschen im Rahmen der Prinzipien der Pfadfinderbewegung und auf der Grundlage der biblischen Botschaft die Chance, durch selbstgesetzte Ziele und prägende Erlebnisse die eigene Persönlichkeit zu entdecken und zu entwickeln.“

(Ordnung der DPSG)

Was meint das?

"Ihr solltet euch immer auf euch selbst und nicht darauf verlassen, was andere für euch tun können. 'Paddle dein Kanu selbst!'"
(Lord Baden-Powell)

 

Der Mensch, der als einziges Wesen in der Lage ist, sich selbst zu erkennen, nimmt sich damit auch selber in den Blick. Die Frage nach der eigenen Identität ist eine der wesentlichen des menschlichen Lebens: wer bin ich?

Eng damit verbunden sind die Fragen: Woher komme ich? und Wohin gehe ich?

Die Frage nach der Herkunft ist sowohl eine Frage nach der räumlichen, familiären, gesellschaftlichen oder kirchlichen Herkunft wie auch nach den vielen Erfahrungen des Lebens. Wer oder was haben mein Leben geprägt? Was waren wichtige Stationen, Erlebnisse und Erfahrungen? Was hat mein Leben bereichert, blockiert, in Frage gestellt?

Zugleich ist der Blick auf die Gegenwart immer gepaart mit dem Blick auf die Zukunft. Was will ich mit meinem Leben noch machen? Was will ich erreichen, wo will ich mich entwickeln? Mit wem will ich mein Leben verbringen, was gibt ihm Sinn?

Vergangenheit und Zukunft prägen mich, wie ich jetzt in der Gegenwart bin. Sie sind die Grundlagen meiner Identität, mit der ich anderen gegenüber trete. Das sich diese Identität in vielen verschiedenen Gesichtern zeigt, wissen wir alle. In der Familie geben wir uns anders als am Arbeitsplatz, in der Schule anders als bei Freunden. Hinter den vielen Gesichtern das Bewusstsein um das eigene Ich nicht zu verlieren, ist die Kunst - die wir Identitätsmanagement nennen ...

Als Christen sind wir bei der Frage nach uns selber nicht nur auf uns verwiesen. Die Bibel, die Begegnung mit Gott, die Gemeinschaft der Glaubenden - sie sind wie ein Spiegel, in dem wir uns selber sehen und der uns hilft, uns neu wahrzunehmen auch aus dem Glauben heraus.

Jeder Mensch ist in der Lage, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Es gibt ein Gespür, eine Art Instinkt dafür, was "das Richtige" ist. Wir nennen dies "Gewissen". Es lässt sich vergleichen mit einem Kompass, der uns den Weg zeigt, einem Radargerät, das uns vor einer Gefahr warnt. Wichtig ist, worauf und wonach das Gewissen "geeicht" ist. Was gibt dem Kompass die Richtung vor, was sehen wir als Gefahr an?

In der Bibel wird das, was wir Gewissen nennen, oft "Herz" genannt. Damit ist gemeint, dass das, was uns unser Gewissen sagt, aus der Mitte des Menschen heraus kommt. Es ist nicht nur eine Sache des Verstandes, des Willens oder des Gefühls, sondern kommt aus der Mitte - aus dem eigenen "Ich". Weil die Gewissensentscheidung so "aus dem Herzen des Menschen" kommt, sind wir ihr gegenüber verpflichtet: eine wirkliche Gewissensentscheidung ist unantastbar für andere. Das Gewissen ist unsere letzte Instanz, die sich nur noch vor Gott rechtfertigen muss.

Eine Gewissensentscheidung kann einem deshalb niemand abnehmen. Und weil sie so wichtig und unumgänglich ist, ist es notwendig, unser Gewissen zu schulen. Immer wieder muss ich für mich überprüfen, was für mich die Werte sind, an denen ich mich orientiere und die Maßstäbe, mit denen ich messe. Für uns Christen ist dabei die Bibel eine wichtige Quelle und ein wesentliches Korrektiv.

Die Botschaft von der Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott, die Herausforderungen der 10 Gebote, die Seligpreisungen der Bergpredigt, die Ansprüche Jesu an die, die ihm nachfolgen - das sind

 

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