Gott in meinem Alltag

Kategorien Impulse

Was man alles mit Gott machen kann

Man kann Gott verantwortlich machen für Hunger und Elend.
Man kann Gott leugnen, weil er sich nicht sehen lässt und Unglück nicht verhindert.
Man kann Gott mieten zu besonderen Anlässen: Er dient der Feierlichkeit und fördert den Umsatz.
Man kann Gott nur für sich haben wollen und anderen – besonders Andersdenkenden – Gott absprechen.
Man kann Gott für die eigene Macht gebrauchen, indem man sagt, alle Autorität komme von Gott.
Man kann im Namen Gottes Kriege führen, Menschen verdammen und töten und sagen, das sei Gottes Wille.
Man kann mit dem Ruf „Gott will es!“ Angriffe als „Kreuzzüge“ tarnen und auf Soldatenuniformen „Gott mit uns“ schreiben.Das alles aber ist gott-los.
Man kann mit Gott nichts „machen“, weder ihn gebrauchen noch ausnutzen, denn Gott ist Liebe, und daran hat nur Anteil, wer diese Liebe in sich selbst groß werden lässt.

Zettel mit den einzelnen Sätzen dieses Textes hängen im Raum verteilt – in der Kirche, im Garten, … Die Teilnehmenden haben Zeit, herum zu gehen und die einzelnen Aussagen zu lesen.

Variante 1
Unter den Aussagen hängen leere Zettel, auf denen Kommentare geschrieben werden können. Auch Kommentare zu den Kommentaren sind möglich. Am Ende folgt eine Austauschrunde, in der alle oder einzelne Aussagen mit ihren Kommentaren besprochen werden.
•    Was bedeutet das für mein eigenes Bild von Gott?


Variante 2
Nach einem stillen Rundgang zu den verschiedenen Aussagen bekommen die Teilnehmenden einen Zettel in die Hand mit der Aussage: „Ich will Gott …“, die sie ergänzen sollen.Anschließend Vorlesen und Austausch in der Gruppe.
•    Was ist Gott für mich?

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