Gottesdienst zur Jahresaktion 2014

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Wort-Gottesdienst 
zur Jahresaktion 2014

Auch als Grundlage für eine Eucharistiefeier geeignet!

 

Thema:

DPSG-Kirchenbild: Bauleute einer Lebenswerten Stadt. Eine Stadt wird lebenswerter durch Inklusion.

 

Lied:

Manchmal feiern wir mitten im Tag

 

Kreuzzeichen:

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ 

 

Einführung:

„nix besonderes 14+ - gemeinsam stark – das ist das Motto der diesjährigen Jahresaktion. Thematisch dazu passt das dritte Kirchenbild der DPSG: „Kirche, die wir als DPSG sein wollen, gleicht Bauleuten, die an einer lebenswerten Stadt bauen.“ Mit diesem Bild wollen wir uns in unserem Gottesdienst auseinandersetzen. Unser Glaube zeigt sich in der Tat. Eine lebenswerte Stadt zu bauen, kann heißen, Grenzen abzubauen und Sperren zu überspringen. Diese Sperren und Grenzen sind in der Stadt aber auch Grenzen in den Köpfen der Bewohner. Gott hilft uns diese Grenzen in Weite zu wandeln. Ihn begrüßen wir in unserer Mitte mit dem Kyrie-Lied.“

 

Kyrie:

Meine engen Grenzen

 

Gloria:

Gloria, Ehre sei Gott

 

Tagesgebet:

„Guter Gott, wir wollen als Bauleute an deinem Reich mitwirken, das schon jetzt immer wieder unter uns aufleuchtet. Öffne unsere Herzen für deine befreiende Botschaft und für deine Nähe. Mach uns bereit, Bauleute einer lebenswerten Stadt zu sein. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“

 

Lesung:

Gen 11, 1-9 (Stadtbau zu Babel)

 

Halleluja:

Halleluja

 

Evangelium:

Lk 17,20-21
„In jener Zeit, als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er ihnen: „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Man kann auch nicht sagen: ‚Seht, hier ist es!’, oder: ‚Dort ist es!’ Denn: Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch.“ – Evangelium unseren Herrn Jesus Christus.“ 

 

Deutung/Aktion:

• Erste Lesung: Das ist ein Stadtbau, der Gott nicht gefällt. Menschen, die nur auf Uniformität aus sind, die sich selbst einen großen Namen machen wollen. Gott will, dass der Mensch sich auf der Erde verteilt und nicht einen Einheitsbrei bildet. An Pfingsten sammelt führt der Heilige Geist die Menschen zusammen, Einheit in Verschiedenheit.
• Das Evangelium sagt uns: Das Reich Gottes ist schon unter uns. Man kann es nicht lokalisieren. Unter dem Reich Gottes können wir uns eine lebenswerte Stadt vorstellen.
 • An dieser Stadt können alle etwas beitragen, sie wird von allen gestaltet. Christus könnte für uns eine Art Bauherr sein. Er gibt uns den Auftrag, die Welt in der wir leben zu gestalten, dass sein Reich schon mitten uns ist.
• Die Jahresaktion 2014 greift dieses Thema auf. Grenzen sollen abgebaut werden, damit wirklich jeder und jede teilhaben kann und die Stadt mitgestalten kann, in ihr leben kann. Diese Grenzen können ganz verschieden sein, viele davon gibt es sicher auch in unseren Köpfen: Vorurteile, fehlender Mut oder Motivation,...
• Das Reich Gottes wird daran erkannt, dass diese Grenzen weg sind. Im Alten Testament heißt es: „Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander.“ Grenzen und Feindschaft hören auf, Einheit in Verschiedenheit. Ein Motiv nach der wir unsere Stadt gestalten können.
• Wir alle können beitragen, Grenzen abzubauen und eine lebenswerte Stadt zu bauen. „Denn: das Reich Gottes ist schon mitten unter euch!“ Fangen wir bei uns an! 
• Aktion:
o a) Was gehört zu einer Lebenswerten Stadt? Was kann ich beitragen? (auf verschiedene Karten schreiben, die Teile einer Stadt abbilden)
o b) Was sind Grenzen in mir, die ich überwinden kann und muss, damit ich zu einer lebenswerteren Stadt beitragen kann. Auf kleine Zettel (in der Form eines Stoppschildes) schreiben. Zu den Fürbitten können diese Grenzen verbrannt werden.

 

Fürbitten:

Nach Aktion b):Die Stoppschilder werden nun verbrannt, dabei können noch Bitten ausgesprochen werden. Nach Aktion a): Zu Gott, der uns zu Bauleuten machen will, wollen wir beten:„Lasst uns beten für alle, die sich für ein bessere Miteinander und für eine lebenswertere Gestaltung der Welt einsetzen. – Gott, unser Vater…wir bitten dich, erhöre uns.“ „Lasst uns beten für die Menschen, die von unserer Gesellschaft ausgeschlossen werden, denen mit Vorurteilen begegnet wird und die sich nach Integration sehnen. – Gott, unser Vater…wir bitten dich, erhöre uns.“ „Lasst uns beten für uns, dass Gott unsere Grenzen in Weite verwandelt und dass wir erkennen, mit welchen Fähigkeiten wir an einer lebenswerteren Stadt mit bauen können – Gott, unser Vater…wir bitten dich, erhöre uns.“Weitere Bitten können ergänzt werden. „Gott, dein Reich ist schon mitten unter uns. Dein Sohn hat es uns verkündet. Nimm die ausgesprochenen Bitten und die in unserem Herzen an. Wir loben und preisen dich im Heiligen Geist, durch Christus, unseren Herrn. Amen.“

 

Vaterunser:

 „Fassen wir unsere Bitten in dem Gebet zusammen, dass uns der Herr selbst zu beten gelehrt hat. Vater, unser...“

 

Danklied: 

Wagt euch zu den Ufern

 

Schluss:

„Es liegt an uns, wir sind die Bauleute einer lebenswerten Stadt, wir können sie gestalten und in ihr und in uns Grenzen abbauen. Es liegt an uns anzupacken, um Mehrwert für alle zu schaffen und uns zu den Ufern zu wagen, an die Grenzen zu gehen. Christus ruft uns dazu auf, er will uns ermutigen mit seiner Botschaft. Es liegt an uns, denn in unserer Zeit hat er „keine Hände, nur unsere Hände,?um seine Arbeit zu tun. Er hat keine Füße,?nur unsere Füße,?um Menschen auf seinen Weg zu führen. Christus hat keine Lippen,?nur unsere Lippen,?um Menschen von ihm zu erzählen. Er hat keine Hilfe,?nur unsere Hilfe,?um Menschen an seine Seite zu bringen. Wir sind die einzige Bibel,?die die Öffentlichkeit noch liest. Wir sind Gottes letzte Botschaft, in Taten und Worten geschrieben.“ Es liegt an uns, packen wir es an, bauen wir mit an einer lebenswerten Stadt! Bitten wir dazu Gott um seinen Segen!“

 

Segensgebet:

 „Herr, unser Gott, wir sind Bauleute einer lebenswerten Stadt. Doch dieses Projekt können wir nicht ohne deine Hilfe anpacken. Gib uns den nötigen Mut und Kreativität dazu, wandle die Grenzen in Weite, hilf uns, unsere Begabungen zu erkennen und richtig einzusetzen. Sei mit deinem Segen bei uns und allen, die an dieser Stadt mit bauen. So segne uns der gute Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“

 

Schlusslied:

Keinen Tag soll es geben

 

 

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