Modellprojekte in der DPSG

Modellprojekte in der DPSG

Die DPSG ist ein sehr vielfältiger Verband, arbeitet jedoch bundesweit nach einer einheitlichen Satzung und einheitlichen Strukturen. Mit dem Wunsch, diese Einheitlichkeit zu bewahren, andererseits aber auch Möglichkeiten für Weiterentwicklungen zu schaffen, hat die 81. Bundesversammlung 2015 die Form der Modellprojekte beschlossen (Ziffer 130a, Satzung der DPSG).

Mit Modellprojekten können in Diözesen grundsätzlich andere Strukturen ausprobiert werden – ob diese von der Satzung abweichen oder nicht. So können Änderungen und innovative Ideen ausprobiert werden ohne unmittelbar und für den gesamten Verband die Satzung ändern zu müssen. Es können Erfahrungswerte gesammelt und ausgewertet werden, wie sich eine Änderung konkret auswirkt.

Diözesanversammlungen können mit einem Beschluss ein Modellprojekt beantragen, das durch den Hauptausschuss genehmigt werden muss. Antragstellende und Interessierte finden weitere Informationen zum Prozess von Antragstellung bis Abschluss eines Modellprojekts im Leitfaden Modellprojekte.

DV

Beschreibung des Projekts

Zeitraum

Ergebnis

Passau

Erwachsene Mitglieder können sich nach der Roverzeit zu Hochschulgruppen zusammenschließen. Ihre DPSG-Mitgliedschaft endet nicht mehr durch Erreichen des Höchstalters.

12/2015 - 12/2018

Die Satzung wurde von der 81. BV im Dezember 2015 geändert: Die Mitgliedschaft endete seitdem in jedem Fall nur noch durch Ausschluss oder Austritt. Im Juni 2019 änderte die 85. BV die Regelungen erneut (Streichung von der Mitgliederliste, Ziffern 12, 13, 14). Hochschulgruppen zu bilden und darüber Mitglied der DPSG zu sein ist somit nun grundsätzlich und bundesweit möglich.

Freiburg

Roverinnen und Rover haben in der Diözesanversammlung ein passives Stimmrecht für die Diözesanstufenkonferenzen, können sich dort somit als Stufendelegierte für die Diözesanversammlung aufstellen und wählen lassen.

02/2016 - 05/2019

Die 85. Bundesversammlung nahm die Anregungen aus diesem Modellprojekt auf und beschloss, dass das passive Wahlrecht für Roverinnen und Rover sowohl in Bezirksstufenkonferenzen als auch in Diözesanstufenkonferenzen festgeschrieben wird (Ziffern 57, 75).

Paderborn

Für vakante Vorstandsämter in Bezirken können alternativ stimmberechtigte Bezirksdelegierte in die Diözesanversammlung entsandt werden. Sind alle Ämter im Bezirksvorstand vakant, können eine stimmberechtige Delegierte und zwei weitere beratende Delegierte entsandt werden. Die Delegation gilt jeweils für ein Jahr. Somit sollen Bezirke auch bei vakanten Vorstandsämtern besser und kontinuierlicher an der Diözesanarbeit partizipieren können.

10/2018 - 12/2021

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