Friedenslicht wird auf seine Reise durch Europa geschickt

10.12.2016: Nach einem Aussendungsgottesdienst in Wien wird das Friedenslicht aus Betlehem ab heute von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Deutschland und Europa verteilt.

Das Friedenslicht wird an einem Bahnhof weitergegeben. (Foto: Christian Schnaubelt)
Die deutsche Friedenslicht Delegation in Wien. (Foto: Christian Schnaubelt)

Das Friedenslicht wird seit 30 Jahren aus Betlehem in die Welt getragen. Die Flamme steht für die Hoffnung auf Frieden, die alle Menschen auf der ganzen Welt verbindet.

Weltweit vernetzt und für den Frieden engagiert

In diesem Jahr verteilen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland das Friedenslicht unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir. Ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“. Sie rufen dazu auf, das Internet und die sozialen Netzwerke dafür zu nutzen, Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen und Freundschaften zu schließen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind international unterwegs und gut vernetzt. Gleichzeitig ist Erziehung zum Frieden einer der wichtigsten pädagogischen Aufträge, die Pfadfinden als weltweite Jugend- und Erziehungsbewegung hat. Beides – das Engagement für den Frieden und die internationalen Vernetzung - verbinden sie in der diesjährigen Aktion zum Friedenslicht, die sich besonders für den Frieden in Europa engagiert.

Seit über 20 Jahren verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem in der Adventszeit an alle Menschen guten Willens – unabhängig von Religion, Hautfarbe und Weltanschauung. Bis zum Weihnachtsabend wird das Friedenslicht in über 500 Aussendungsorten in ganz Deutschland verteilt werden. Informationen dazu unter www.friedenslicht.de/vor-ort.

Die Aktion Friedenslicht feiert Geburtstag

Die Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind, das sich durch besonderes Engagement ausgezeichnet hat, das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte in Betlehem. Das Licht wird mit dem Flugzeug nach Wien gebracht und dort in einem Aussendungsgottesdienst an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 20 Ländern weiterverteilt.

Von Wien aus wird es von 150 deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in einer Lichterstafette am 11. Dezember zu 30 zentralen Aussendungsorten gebracht und von dort bundesweit weitergetragen. Sie bringen es in Krankenhäuser, in Kindergärten, in Kirchen und Gemeindehäuser, in Synagogen und in Moscheen, in Polizeistationen und Justizvollzugsanstalten, in Rathäuser, in Einkaufszentren und in den Bundestag. Sie bringen es zu Menschen im Alltag und zu Menschen in besonderen Situationen, zu denen, die im Rampenlicht und zu denen, die am Rande stehen. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe.

220 000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland wollen mit der Verteilung des Friedenslichts gerade in diesen Zeiten ein Hoffnungszeichen weitergeben.

Das Friedenslicht in den sozialen Netzwerken

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