"Scouts Friendship Tour" durch's Königreich Jordanien

25.10.2016: 30 Leiterinnen und Leiter der DPSG und der PSG sind seit dem 21. Oktober gemeinsam auf Jordanientour, mit dem Ziel anderen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu begegnen, sich auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen.

 

 

Gemeinsames Kochen über dem Lagerfeuer (Foto: Christian Schnaubelt)
Treffen von deutschen und jordanischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Housn. (Foto: Christian Schnaubelt)
Gemeinsames Singen, Klatschen und Tanzen in Amman. (Foto: Christian Schnaubelt)

Die Äste der Olivenbäume hängen knapp über den Köpfen, auf vier improvisierten Feuerstellen stehen Pfannen mit Tomaten, Zwiebeln und Peperoni, daneben Fladenbrot und Kannen mit frischem Minztee. Drumherum sitzen jordanische Pfadfinder, die bei einer Pause mit ihren deutschen Freunden kochen und singen und ihnen so ihnen so arabisches „hiken“ hautnah vermitteln. Dies sind ersten Eindrücke von der derzeitigen Jordanienreise 2016.

30 Leiterinnen und Leiter der DPSG und der PSG sind seit dem 21. Oktober gemeinsam auf Jordanientour unterwegs mit dem Ziel andere Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu begegnen, sich auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen. Dazu gehören gemeinsames Campen, der Austausch von Spielen, Liedern und Tänzen, aber auch das Feiern eines Gottesdienstes und die Begegnung in Gastfamilien. Auch wenn die Aussprache des Arabischen manchmal schwerfällt und nicht jeder Tanzschritt klappt, Pfadfinden verbindet. Die „kashaf“ aus „alemannia“ sind schnell „zu Gast bei Freunden“ und fühlen sich heimisch. Dazu trägt besonders die enorme Gastfreundschaft der jordanischen Gastgeberinnen und Gastgeber bei.

Neben der Begegnung geht es bei der Reise auch um die Themen Armut, Flucht und Frieden. Im Norden von Jordanien fand dazu ein Gespräch mit einer Vertreterin der Caritas statt, die von der sozialcaritativen Arbeit in der Region berichtete und auch einen Eindruck von der immensen Betreuungsarbeit für die Geflüchteten vermittelte. Als Nachbarland von Syrien, Irak und Palästina hat Jordanien bislang die meisten Flüchtlinge in der Region aufgenommen.

Im weiteren Verlauf von #jor16 stehen bis zum 02. November noch der Austausch mit muslimischen Pfadfindern, das „Pilgern“ durch Wüsten, Schluchten und zum Toten Meer sowie die Erkundung von historischen und kulturellen Stätten auf dem Programm.

Christian Schnaubelt/ Sabine Winkler (SG Nahost)

Ausrichter der Reise ist die Satellitengruppe Nahost des Internationalen Arbeitskreises, welche Kontakt zu den Pfadfinderverbänden in Israel, Palästina und Jordanien hält, sowie internationale Begegnungen mit den Pfadfinderinnen und Pfadfindern im Heiligen Land organisiert. Die DPSG ist seit mehreren Jahrzehnten mit den katholischen Pfadfindern in Jordanien befreundet. Am Rande der Jordanienreise 2016 fand daher auch ein Treffen mit der Nationalleitung in Amman statt, bei dem weitere Kooperationsprojekte für die Zukunft angedacht wurden.

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