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50 Jahre Partnerschaft zwischen DPSG & ASB

21.06.2014: Seit einem halben Jahrhundert gibt es engen Kontakt zwischen der DPSG und den Pfadfindern der Asociación Scout de Bolivia (ASB). Im Rahmen der Bundesversammlung wird daher heute mit einer Delegation des ASB die 50-jährige Partnerschaft gefeiert.

Foto: Christian Schnaubelt

In Westernohe wird heute das 50-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit der Asociación Scout de Bolivia gefeiert. German Rocha Maldonado, Vorsitzende der ASB, betonte in seinen Grußworten die Bedeutung und Einzigartigkeit der Partnerschaft und die vielen gemeinsam gestarteten Projekte auf allen Ebenen der Verbände. In den letzten 50 Jahren wurden viele gemeinsame Projekte und Begegnungen geschaffen.

„Meiner Meinung nach ist das wichtigste Element unserer Freundschaft der Glaube an eine gerechtere und gemeinsame Zukunft, an der wir zusammen arbeiten“, so der Vorsitzende der ASB. Er wünscht sich ein intensives Weiterbestehen der Partnerschaft.

Dies betonte auch DPSG-Bundesvorsitzender Dominik Naab, der sich für die freundlichen Worte bedankte und ebenfalls auf eine anhaltende Partnerschaft setzt. Er betonte dabei die besondere Form der Partnerschaft, die wie kaum eine andere auf allen Ebenen des Verbandes gelebt wird.

Entwicklungshilfe wird zu Freundschaft

Was in den 60er Jahren durch engagierte Pfadfinder, die als Entwicklungshelfer im Distrikt Sucre eingesetzt waren begann, ist zu einer der ältesten und aktivsten Verbandspartnerschaften eines Jugendverbandes in Deutschland heran gewachsen. Alles begann mit Spenden sammeIn, um die Arbeit der bolivianischen Pfadfinder zu unterstützen. In mehreren Jahresaktionen rückten das Bewusstsein für die Lebenssituation der Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Bolivien in den Mittelpunkt der Arbeit der DPSG.

So wurde der Aufbau eines Ausbildungszentrums in Cachimayu bei Sucre, Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung, die Errichtung eines Nationalzentrums in Cochabamba, oder die Förderung von Bildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer gefördert. Die Jahresaktion „Tenemos Derechos“ im Jahr 2010 wurde erstmals in beiden Verbänden gleichzeitig durchgeführt. Kinder und Jugendliche in Deutschland und Bolivien informierten sich über Kinderrechte und setzten sich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in ihren Ländern ein.

Partnerschaft braucht Begegnung

Im Zentrum der Partnerschaft steht heute, voneinander zu lernen und aus unterschiedlichen Perspektiven an den gleichen Themen zu arbeiten. Dies geschieht vor allem auch durch die Partnerschaften auf Diözesanebene. So werden beispielsweise im Juli dieses Jahres deutsche und bolivianische Roverinnen und Rover aus Hildesheim und La Paz in Bolivien Workshops gegen Mobbing durchführen. In der Begegnung von Münster und Santa Cruz geht es analog zur Jahresaktion um Inklusion.

Bei den unzähligen Begegnungen sind vielerorts dauerhafte Freundschaften oder sogar Ehen entstanden. Günther Birken, Diözesankurat im Diözesanverband Hildesheim: „Oft kommen Anrufe von deutsch-bolivianischen Pfadfinder-Paaren, ob ich sie in La Paz trauen würde. Solche Aufträge nehme ich gerne an, denn das bedeutet Amistad (Freundschaft)!“

Das ganze Jahr wird gefeiert

Pfingsten in Westernohe haben sich viele aktive und ehemalige Engagierte aus den Arbeitskreisen und Partnerschaftsgruppen getroffen und gemeinsam mit einer Delegation aus Bolivien und vielen Kindern und Jugendlichen das Jubiläum gefeiert. Der nächste Höhepunkt ist die Begegnungsreise im August, bei der etwa 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Bolivien reisen werden und im Nationalzentrum in Cochabamba mit unseren bolivianischen Freundinnen und Freundin die Partnerschaft feiern werden.

Für alle Aktiven und Ehemaligen der Partnerschaftsarbeit gilt die herzliche Einladung der Jubiläums-AG zum Freundschaftswochenende am 10. bis 12. Oktober 2014 in Hilders/Rhön. Interessierte erhalten weitere Informationen unter internationale-gerechtigkeit@dpsg.de.

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