Methodentool

Miteinander für Europa

Be a star – Auf geht’s!

Mit diesem Methodentool könnt ihr schon in der nächsten Gruppenstunde das Thema der Jahresaktion aufgreifen und mit dem Sammeln der Sterne für den Europass beginnen!

Um an einer internationalen Begegnung teilnehmen zu können, muss man nicht unbedingt die Sprache der Anderen beherrschen. Doch schon ein paar Worte öffnen Türen und erleichtern die Verständigung ungemein!

Zu vielen Jugendbegegnungen gehört deshalb Sprachanimation, also der spielerische Zugang zu einer oder mehreren Fremdsprachen. Anders als in der Schule oder Universität steht dabei nicht im Vordergrund, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Sprache möglichst gut beherrschen oder gar die Grammatik erlernen. Sprachanimation möchte vor allem dazu beitragen, dass jede und jeder ohne Ängste oder Hemmungen sich in alltäglichen Situationen untereinander zu verständigen.

Unser Tipp

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) bietet einen deutsch-polnisch-französischen Leitfaden für Sprachanimation auf trinationalen Begegnungen an. „Sag was! Dis moi! Powiedz coś!“ könnt ihr hier herunterladen: DPJW

Für eure nächste internationale Begegnung empfehlen wir als Apps für unterwegs den deutsch-polnischen Sprachführer des DPJW „Versuch’s auf Polnisch“ sowie das praktische „Mobidico“ Glossar des Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

*Für Eure Gruppenstunden oder auch als Teil einer Morgen- oder Abendrunde haben wir für euch einige Ideen in den Downloads bereitgestellt.

*Einen Grundwortschatz in Klufttaschenformat findet ihr auch dort.

Die geographische Nachbarschaft und Jahrhunderte des kulturellen Austausches haben wechselseitige Spuren im Französischen, Polnischen und Deutschen hinterlassen. Lehnwörter wie „le rucksac“ oder „majsterstyk“ haben ihren Eingang in die Sprachen unserer Nachbarn gefunden. Kennt ihr noch weitere?

„Europa - offen, solidarisch und demokratisch leben“ – als Pfadfinderinnen und Pfadfinder fühlen wir uns den Werten von gelebter Offenheit, Solidarität und Demokratie verpflichtet. Mehr noch, wir setzen sie in die Tat um! Die Grundlage für unseren Einsatz gegen Menschenfeindlichkeit und für unseren Nächsten, vor Ort und in Europa bildet unser Glauben.

Für eure Gruppen und Aktionen haben wir Impulse und Methoden zusammengestellt, die euch als Anregung dienen können, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Diese findet ihr unter Downloads.


Politik ist alles andere als langweilig, weit weg und trocken. Sie kann sogar richtig Spaß machen! Wie Entscheidungen getroffen werden und wer mit wem zusammenarbeitet, könnt ihr in Planspielen und Simulationen mit eurer Gruppe erleben und ausprobieren.

In Planspielen übernehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Rollen von politischen Akteuren sowie Entscheidungsträgerinnen und -trägern. Für jede Rolle gibt es bereits ein Profil mit Aufgaben, Einstellungen und Zielen. Alternativ könnt ihr diese natürlich auch eigenständig vorbereiten. Als gemeinsamer Ausgangspunkt ist ein bestimmtes Problem oder Szenario beschrieben. Und dann kommt es auf euch an!

Dabei gilt: Keine Aktion ohne Reflexion! Jedes Planspiel sollte sorgfältig ausgewertet und besprochen werden. Nur so kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Gespräch über ihre Eindrücke und Lernerfahrungen.

Vergesst nicht, mit eurer Aktion Sterne im Europass zu sammeln!

 

Hier findet Ihr unsere kleine Auswahl von Planspielen:

*Warum sieht das politische Europa eigentlich heute so aus, wie es aussieht? Wie wurde die Europäische Union zur heutigen Union? Und welche Entscheidungen würdet Ihr treffen?Downloads

*In Brüssel und Straßburg werden Entscheidungen für alle Europäerinnen und Europäern getroffen. Wer wie was mit wem entscheidet – hier seid Ihr am Zug!Downloads

*Eine der größten aktuellen Herausforderungen an Europa stellen Entscheidungen zu einer gemeinsamen Migrationspolitik dar. Wie können sich die Mitgliedstaaten gemeinsam auf eine nachhaltige Politik einigen?Downloads

*Was macht ein Land europäisch? Das Planspiel lädt Euch ein Euch mit Perspektiven und Herausforderungen einer möglichen Erweiterung auseinanderzusetzen. Downloads

 

Unser Tipp:

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bietet Euch online eine ganze Datenbank an Planspielen und Simulationen zu unterschiedlichen Fragestellungen an. Hier gehts zur bpb.

 

 

 

 

 

Einige Informationen zur europäischen Geschichte und zur Europäischen Union findet ihr bereits in der Mittendrin 3/2016 und im Jahresaktionsheft sowie hier auf der Website.

Rund um unser Thema gibt es noch viele, viele weitere tolle Materialien, Bücher und Filme. Hier findet ihr in Kürze unsere Empfehlungen.


Einstiegsmethoden

Dauer: ca. 20 Minuten

Ort: Gruppenraum / Freifläche

Material: Text & Requisiten

Der Name unseres Kontinents geht auf eine Sage aus dem antiken Griechenland zurück. Als Bezeichnung für ein Gebiet hat er sich ab dem 7. Jahrhundert durchgesetzt. Mit den Mitteln des Improvisationstheaters lernen die Wölflinge (oder die Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder) gemeinsam die Erzählung von Europa und dem Stier kennen und „durchleben“ sie neu. Um das Geschehen lebhaft zu gestalten, können Requisiten wie Spiegel, Kamm, Hörner, Toga, Ortsschild bereitgestellt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, allen Mädchen und Jungen Mut zum freien Schauspiel zu machen und als Leiterin oder Leiter von Beginn an mitzumachen.

Den Text zum Vorlesen mit weiteren Gestaltungsvorschlägen findet Ihr hier:

Dauer: ca. 30-40 Minuten

Ort: Gruppenraum / Freifläche

Material: Moderationskoffer, Flipcharts

Vom Nordkap bis nach Zypern ist unser Kontinent reich an unterschiedlichsten Kulturen. Wenn Menschen in ein anderes Land migrieren, treffen sie dort auf für sie neue Umgangsformen und Traditionen. Häufig haben wir bereits ein Bild von anderen Gesellschaften im Kopf und glauben zu wissen, wie „die da leben“. In einem Simulationsspiel setzen sich die Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder mit anderen europäischen Kulturen auseinander und hinterfragen ihre bisherigen Vorstellungen.

In der Gruppendiskussion kommen dabei womöglich auch negative Vorurteile und Stereotypen zur Sprache. Gemeinsam soll der Trupp reflektieren, wie sie mit solchen umgehen können.

Die Methode zum Download findet ihr hier!

Dauer: ca. 30-45 Minuten

Ort: Gruppenraum

Material: Zeitstrahl, Moderationskoffer

Europa hat eine und zugleich mehrere Geschichten: Die Länder Europas haben gegeneinander Krieg geführt, um ihre Unabhängigkeit gekämpft, kooperieren in Politik und Wirtschaft und haben große Migrationsbewegungen erlebt. Im Trupp blicken die Pfadfinderinnen und Pfadfinder zurück in die Geschichte und weit nach vorne in die Zukunft. Anhand von einem durch die Gruppe gestalteten Zeitstrahl stellt sich die Gruppe unterschiedliche Fragen:

  • Was eint uns in Europa?
  • Welche Erinnerungen spielen in unseren Ländern eine Rolle?
  • Welche Ereignisse prägen unser Leben bis heute?
  • Wo ist mein Leben Teil der europäischen Geschichte?
  • Und wenn wir Einfluss darauf nehmen könnten, was liegt dann vor uns in der Geschichte Europas?

Ein ausführliche Beschreibung und Ideen für die Fortsetzung findet ihr hier!

Dauer: ca. 20 Minuten

Ort: Gruppenraum / Freifläche

Material: vorbereitete Wortkarten, Stoppuhr

Wenn in Brüssel und Straßburg die politischen Entscheidungsträger Europas vor die Mikrophone treten, dann sprechen sie häufig eine ganz andere Sprache. Das so genannte „Brussels speak“ kann dabei auch sehr unterhaltsam sein! Die Roverinnen und Rover stellen sich dieser Herausforderung und stellen sich selbst einmal hinters Rednerpult.

In verschiedenen Rollen gilt es zu überzeugen und die eigene Position kompetent und professionell vorzutragen. Dabei ist schauspielerisches Talent mindestens genauso gefragt, wie die Fähigkeit, nicht laut loszuprusten!

Beispiele für Wortkarten und Ideen für die Fortsetzung findet ihr hier!

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