Bundesweite Friedensaktion

Foto: Christian Schnaubelt

An Weihnachten wird das Licht in vielen Kirchen und Häusern brennen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen es in Familien, in Kirchengemeinden, in Krankenhäuser und in Schulen, in Vereine und in Verbände, in öffentliche Einrichtungen und in Altersheime, in Minsterien und zu den Obdachlosen, in benachbarte Moscheen und Synagogen.

Gemeinsame Aktion

Das Friedenslicht ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) und stammt aus dem Jahr 1986. In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) weitergeben.

Rund 500 Aussendefeiern

Das Friedenslicht aus Betlehem wird jedes Jahr am Samstag des 3. Advent in Wien an die gemeinsame Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern von BdP, DPSG, PSG, VCP und VDAPG übergeben. Mit dem Nachtzug erreicht das leuchtende Friedenszeichen am Sonntag des 3. Advent rund 30 Stationen in Deutschland - überbracht von über 150 Friedenslichtboten. In rund 500 Aussendefeiern wird das Licht an anschließend bis zum Heiligen Abend "alle Menschen guten Willens" weitergegeben.

2017 findet die Aktion "Friedenslicht aus Betlehem" zum 24. Mal in Deutschland statt und steht unter dem Motto "Auf dem Weg zum Frieden".

Weitere Informationen gibt es auf www.friedenslicht.de.