Bundesweite Friedensaktion

Foto: Christian Schnaubelt

An Weihnachten wird das Licht in vielen Kirchen und Häusern brennen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen es in Familien, in Kirchengemeinden, in Krankenhäuser und in Schulen, in Vereine und in Verbände, in öffentliche Einrichtungen und in Altersheime, in Minsterien und zu den Obdachlosen, in benachbarte Moscheen und Synagogen.

Gemeinsame Aktion

Das Friedenslicht ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) und stammt aus dem Jahr 1986. In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) seit 26 Jahren weitergeben. Seit 2018 unterstützt auch der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) die Friedenslichtaktion.

Rund 500 Aussendefeiern

Das Friedenslicht aus Betlehem wird jedes Jahr am Samstag des 3. Advent in Wien an die gemeinsame Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern von BdP, DPSG, PSG, VCP und VDAPG übergeben. Mit dem Nachtzug erreicht das leuchtende Friedenszeichen am Sonntag des 3. Advent rund 30 Stationen in Deutschland - überbracht von über 150 Friedenslichtboten. In rund 500 Aussendefeiern wird das Licht an anschließend bis zum Heiligen Abend "alle Menschen guten Willens" weitergegeben.

2019 steht die Aktion Friedenslicht aus Betlehem in Deutschland unter dem Motto "Mut zum Frieden".

Weitere Informationen gibt es auf www.friedenslicht.de.

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