Safer Spaces für jede*n

Erschienen am: 19. November 2021 in Internationale Gerechtigkeit
Gezeichnetes Selbstporträt des Künstlers Jonathanuki
Im Interview erzählt der Künstler Jonathanuki, warum er sich feministisch engagiert und was er sich von der Gesellschaft wünscht.

Tags

Jona, auf deinem Instagram-Account findet sich eine wortwörtlich bunte Mischung aus Kunst, Dinos sowie feministische Aufklärungs- und Bildungsarbeit. Wie bist du dazu gekommen?

Du bist selbst durch unterschiedliche Marginalisierungen betroffen. Sicherlich gibt es immer wieder viele Situationen und Momente im Alltag, in denen du das zu spüren kriegst.

Womit sollte deiner Meinung nach die Mehrheitsgesellschaft aufhören? Was für ein Verhalten geht gar nicht?

Wenn du einen Wunsch frei hättest: Welches Verhalten sollte in unserer Gesellschaft komplett normalisiert sein?

Wofür würdest du dir mehr Sensibilisierung im alltäglichen Leben wünschen?

Was ist deiner Meinung nach grundlegend bei dem Versuch, einen Safe Space zu schaffen?

Was für Probleme ergeben sich in der Gestaltung eines Safe Space und dem Versuch, einen möglichst diskriminierungsfreien Umgang zu finden?

Warum ist der Versuch, Safe Spaces zu schaffen, gerade auch für queere Menschen von besonderer Relevanz?

Was möchtest du abschließend noch mitteilen?

Über Jonathanuki

Jonathanuki (Künstlername) ist selbstständiger Künstler und politischer Aktivist. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit queeren Lebensrealitäten, klärt auf und informiert Menschen über das Leben außerhalb der Cis-Hetero-Normativität. In den sozialen Medien redet er über sein Leben als Teil der LGBTQ*-Community und versucht, Menschen für Geschlechterfragen zu sensibilisieren. Der intersektionale Anspruch findet sich in seinen Texten und Illustrationen wieder, die aktuelle feministische Diskurse und persönliche Erfahrungen aufgreifen. In Workshops und durch Vorträge leistet er queere und feministische Bildungsarbeit, sei es in Jugendzentren oder mit politischen Gruppen.

Einen Teil seiner Person und Erfahrungen könnt ihr auf seinem Instagram-Account sehen: Er ist queer, trans und nicht-binär. Jonathanuki ist neurodivergent, macht Kunst und liebt verdrehte Sachen. Er und sein Käsekopf veröffentlichen regelmäßig kleine Textkolumnen, Kunst, beantworten queerfeministische Fragen und teilen persönliche Gedanken. Denn als queere Person muss er sich zwangsläufig jeden Tag mit Queerfeminismus auseinandersetzen: seien es Outings oder eigene Zweifel, Gewalt von außen, dass Gefühle nicht ernst genommen oder Bedürfnisse nicht respektiert werden. Dazu zeigt er bunte Illustrationen und stellt seine (Kunst-)Projekte vor. Dazwischen: Dinos, Raccoons und lustige Geschichten.

 

Instagram: @jona_thanuki
Email für Kontakt und Anfragen: anfrage.jonathanuki@gmail.com